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Berufsbörse am Schulzentrum Rudersberg am 7. Mai 2011 (Informationsblatt)
Wie geht es nach dem Schulabschluss weiter? Welche Ausbildungsberufe gibt es überhaupt und wer bietet Ausbildungsplätze an?
Antworten auf diese und manch andere Fragen rund um die Berufsausbildung erhalten Jugendliche auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Berufsbörse am Schulzentrum Rudersberg, wenn am Samstag, 07. Mai in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr über 20 Unternehmen, Organisationen und weiterführende Schulen weit mehr als 100 Ausbildungsberufe vorstellen.
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit sich in persönlichen Gesprächen mit den verschiedenen Ausstellern über Berufe, die jeweiligen Betriebe und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. In Informationseinheiten von ca 25 Minuten sammeln die Jugendlichen nicht nur Kenntnisse über Voraussetzungen und Dauer der Ausbildungen, sie können auch wertvolle Kontakte knüpfen.
Die Berufsbörse bietet natürlich auch die Chance sich direkt bei den Unternehmensvertretern vorzustellen, um sich gegebenenfalls später bei dem Unternehmen zu bewerben.
Die WerkrealschülerInnen der siebten und achten Klassen und die RealschülerInnen der neunten Klassen besuchen eine bestimmte Anzahl an Ausstellern aus drei bzw vier verschiedenen Branchen wie Verwaltung, Handwerk, Dienstleistung usw. und werden so am Ende der Berufsbörse auf einen breitgefächerten Schatz an Informationen zurückgreifen können.
Auch die Eltern der Jugendlichen sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten ihrer Kinder zu informieren.
Herzlich Willkommen sind auch alle Jugendlichen anderer Schulen, die vor der Berufswahlentscheidung stehen und sich über Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erkundigen wollen.
11.02.2011
Veranstaltung am Schulzentrum Rudersberg - die Schorndorfer Nachrichten berichteten
Zum Lesen des Textes auf den Zeitungsbericht klicken. Das SZR dankt den Schorndorfer Nachrichten für die Erlaubnis der Veröffentlichung.

11.12.2010 Schorndorfer Nachrichten
Anke Gulba nun auch offiziell da
Das Schulleitungsgeschäft macht sie schon seit September
Rudersberg (mpf).
Die zweite Geige im Rektorentrio am Schulzentrum Rudersberg spielt sie seit Ende August. Gestern ist Anke Gulba auch offiziell angekommen als Leiterin der neuen Werkreal- und Hauptschule. Schulrätin Sabine Schoch übergab die Ernennungsurkunde. Und Rektor Eberhard Messer deutete an, dass Gulba, die schon Konrektorin war, bei der Schulbehörden als „rektorable Frau“ galt.
Es wurde tatsächlich eine Feierstunde – sogar eine mit Kurzweil und Humor, weil alle Grußwortredner wesentlich blieben. Und so blieb zum Schluss gar noch etwas Luft für eine Zugabe der Schulband um Sänger Matthias, den Bassisten Marvin und Ralf, Percussion, sowie ihren Lehrer Bernd Baur, der hübsche Klarinettensoli beisteuerte.
Zuvor hatten auch ein Mädchenchor und kesse Tänzerinnen signalisiert, welche Talente an der Schule schlummern. Die Ouvertüre im Grußwortreigen übernahm ein – nach einjähriger Vakanz – froh wirkender Eberhard Messer. Er schilderte, dass die neue Stellvertreterin ursprünglich nach dem persönlich motivierten Weggang von Haßmersheim, wo sie 17 Jahre an der Heuss-Schule unterrichtete und zuletzt Konrektorin war, vorhatte, wieder als Lehrerin zu arbeiten. Und nicht mehr in leitender Funktion. Nach dem ersten Abtasten am 11. Juni sei rasch klargeworden, dass es klappen und passen könnte. Eine Erkundigung bei der Schulbehörde ergab, dass sie nicht weggelobt worden sei, sondern „Mannheim und Haßmersheim haben einen herben Verlust erlitten, und wir haben gewonnen“. „Seit 26. August verbringst du deutlich mehr Zeit in der Schule als zu Hause und der Kontakt hat sich prächtig entwickelt“, sagte Messer und überreichte mit Blick auf den Mexiko-Aufenthalt Anke Gulbas und die nötige Entspannung einen wärmeliebenden, problemlos zu pflegenden Elefantenfuß „zur Erholung zu Hause“.
Schulrätin Schoch: Beeindruckende Fort- und Weiterbildungsakte
Auch Schulrätin Schoch ging auf den Sinneswandel ein. Gulba weise eine beeindruckende „Fort- und Weiterbildungsakte“ auf, habe auf sie „klar, reflektiert und authentisch“ gewirkt. Sie habe sich dennoch zunächst „vehement“ gegen eine neue Leitungsfunktion gestemmt. „Wir haben aber uns schwer ins Zeug gelegt.“ Erst als die freie Stelle in Rudersberg ins Spiel kam, „da fingen die Augen an zu blitzen. Da war schnell klar, sie hatte Feuer gefangen.“
Bürgermeister Martin Kaufmann sprach von einer angesichts „ständiger Neuerungen“ für Schulleitungen „anstrengenden Aufgabe“. Anke Gulba müsse Pädagogin und Managerin sein. Dass sie diese Eigenschaften in sich vereine, daran sei seit den vorangegangenen Reden „jeder Zweifel bei allen im Raum ausgeräumt“. Dann sorgte er, der schon Sträuße mit Rektor Messer ausfocht, für den ersten Lacherfolg: Das Blitzen in Anke Gulbas Augen habe er „noch nicht gesehen, bei Herrn Messer ist das gang und gäbe“. Als Kaufmann dem Lebensgefährten Anke Gulbas „viel Spaß mit der Pflanze“ wünschte, weil er sie wegen der vielen Arbeit wohl wenig sehen werde hatte er wieder die Lacher auf seiner Seite. Marion Kurpiel, die Elternbeiratsvorsitzende, hieß poetisch willkommen und schloss: „Genießen Sie heut’ diese Stunden, wie schön – dass man Sie hat gefunden!“
Das Schlusswort blieb, nach Jürgen Haas vom Förderverein des Schulzentrums (siehe Zitate), der neuen Konrektorin vorbehalten. Anke Gulba: „Was gut ist, soll gut bleiben.“ Es sei zu bewahren bei allem Fortschritt. Und es gelte auch, dafür zu sorgen, dass auch Schüler, die keine Mittlere Reife schaffen, „bei guter Laune ankommen“.
Päckchen Tee als Stressblocker
„Du hast nur eine Schule angeschaut, ob es ein Fehler war, weiß ich nicht.“ – „Nach zwei Stunden Abtasten kam deine Frage, wo das Problem liegt, dass sich noch keiner auf die Stelle beworben hat. Wir sagten, ,in der vielen Arbeit’, da sagtest du, ,das scheue ich nicht’.“ – „Wir waren uns einig, so eine Frau könnte als Ausgleich zu uns zwei alten Grummlern passen.“ – Rektor Eberhard Messer.
„30 000 Euro konnten in die Arbeit gehen. Wir wissen nicht, wohin die Schulpolitik geht. Oft gilt es, von jetzt auf nachher umzustellen. Ich wünsche viel Kraft und auch stressfreie Zeiten. Unser Tee soll als Stressblocker wirken, wenn schon ein Anflug von Stress da ist.“ – Jürgen Haas vertrat den Förderverein des Schulzentrums.
10.11.2010
Entdeckungsreise in die Berufswelt
Berufsparcours des Schulzentrums Rudersberg
Rudersberg.
Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Klasse 9 und der Werkrealschule Klasse 7 durchliefen am 10. November den Berufsparcours, die wie die Jahre zuvor in der Gemeindehalle in Rudersberg stattfand. Dabei entdeckten sie so manche Fähigkeiten und Interessen, die bisher im Verborgenen ruhten.
Der Berufsparcours ist ein fester Bestandteil der Berufsorientierung am Schulzentrum. In der Realschule ist dieser Bereich in der Klasse 9 angesiedelt, in der auch das einwöchige Betriebspraktikum zur Mitte des Schuljahres hin durchgeführt wird. In der neuen Werkrealschule hat das Schulzentrum den Beginn der Berufsorientierung früher angesetzt, sodass die Schüler rechtzeitig und umfangreich Einblicke in die Berufswelt erhalten. Der Berufsparcours dient dabei in erster Linie dem Entdecken von Fähigkeiten und Fertigkeiten und lässt erkennen, in welchen Berufsfeldern die Schüler ihre Interessen haben. Am Vormittag absolvierten drei Realschulklassen gemeinsam innerhalb von zwei Stunden zwanzig Stationen, die vom Kreisjugendring Rems-Murr aufgebaut wurden. Nach dem Erfüllen der Stationsaufgabe schätzen die Schüler ihre Leistung selbst ein und bewerten diese mit einem Punktesystem. Während der eine Schüler zum Beispiel ohne Probleme einen Tisch für ein mehrgängiges Menü eindecken kann, erkennt der andere sehr leicht unterschiedliche Werkzeuge. Bei jeder Station stehen des Weiteren einige Berufe, die unmittelbar in Zusammenhang mit der Aufgabe stehen. Die zunehmende Spezialisierung in zahlreichen Berufsfeldern während der letzten Jahre lässt allerdings nur eine kleine Auswahl an für die Station typische Berufe zu. Am Nachmittag waren die beiden 7. Werkrealschulklassen an der Reihe. Die Attraktivität der Stationen ließ auch die zwei Jahre jüngeren Schüler motiviert arbeiten. Ein wesentlicher Teil des Berufsparcours erfolgt erst später im Unterricht, nämlich die Auswertung. Die Schüler müssen dann wiederum mit Hilfe ihres Stationslaufzettels selbst angeben, an welchen Stationen sie erfolgreich waren und welche Berufe entsprechend dazugehören. Des Weiteren halten sie auf dem Auswertungsbogen fest, welche Station sie besonders motivierte. Insbesondere in der Werkrealschule, in der in Klasse 7 das Kompetenzprofil für jeden Schüler individuell erstellt wird, werden die Stärken und Interessen beobachtet und Ziele für den weiteren schulischen Werdegang und die Berufsorientierung festgelegt. Die Realschüler haben in Klasse 9 zu diesem Zeitpunkt bereits einen ersten kleinen Einblick durch den Berufsberater erhalten und haben teilweise auch schon eine Vorstellungen, welchen Beruf sie in ihrem Praktikum näher kennen lernen wollen. Vorstellung und Realität, sprich die eigenen Fähigkeiten und Interessen sind jedoch nicht immer im Einklang. Neben diesen wichtigen Erfahrungen hatten die Schüler insgesamt viel Freude beim Durchlaufen des Berufsparcours. Dank der Unterstützung durch die Gemeinde Rudersberg, welche die Gemeindehalle zur Verfügung stellte, war der Tag für alle Seiten eine Bereicherung. Nicht zuletzt entdeckten auch die Lehrerinnen und Lehrer neue Seiten an ihren Schülern.
20.09.2010
Potente Partner für das Schulzentrum
Gemäß einer Vereinbarung der Landesregierung mit Vertretern der Wirtschaft soll jede Schule in Baden-Württemberg eine Bildungspartnerschaft mit einem Unternehmen vorweisen. Das Schulzentrum Rudersberg konnte mit der Adolf Föhl GmbH & Co. KG, der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, der Oskar Frech GmbH + Co. KG, der Straßenbau Zehnder GmbH und der Weru AG gleich fünf namhafte Firmen gewinnen, die sowohl mit der Werkreal- als auch mit der Realschule kooperieren werden.
Von rechts: Bettina Fleischmann (Weru AG), Heinz Zehnder (Straßenbau Zehnder GmbH), Rektor Eberhard Messer,
Jürgen Gerst (Adolf Föhl GmbH & Co. KG, Cordula Eva Bauer (Oskar Frech GmbH + Co. KG)
Nach mehreren Zusammenkünften zwischen den Firmenvertretern und der Schulleitung konnte die Vereinbarung am 20. September unterzeichnet werden.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stuttgart unterstützte die Absprachen und ermöglichte somit auch innerhalb recht kurzer Zeit diese noch Zusammenarbeit zwischen dem Schulzentrum und den fünf Unternehmen. Rektor Eberhard Messer betonte, dass es sein großes Anliegen war nicht nur für die Werkrealschule oder die Realschule, sondern für das gesamte Schulzentrum Partner zu gewinnen.
Alle fünf Firmen unterstützen schon seit vielen Jahres das Schulzentrum durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen, die Teilnahme an der Berufsbörse am Schulzentrum oder durch die Mithilfe bei Projekten und Aktionen wie z.B. dem Jobclub. Durch die Bildungspartnerschaft werden weitere feste Elemente in der Berufsorientierung der Werkreal- und Realschule aufgenommen, wie z.B. Betriebsbesichtigungen, Azubi-Knigge-Seminar, Infoabende für Eltern oder das Experten aus der Praxis in den Unterricht kommen bzw. umgekehrt der Unterricht im Betrieb stattfindet.
Den Schülerinnen und Schülern soll somit die Arbeitswelt frühzeitig näher gebracht werden. Sie erhalten Einblicke in die Abläufe eines Betriebs, lernen verschiedenste Ausbildungsberufe kennen und erweitern ihren Horizont in Bereichen, welche die Schule nur bedingt oder nicht abdecken kann. ”Ein Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand”, zitierte Michael Huy, der gemeinsam mit Frau Götz von der IHK Stuttgart die Bildungspartnerschaft vorantrieb, ein mongolisches Sprichwort.
Cordula-Eva Bauer von der Firma Oskar Frech GmbH + Co. KG und Bettina Fleischmann (Weru AG) sehen die Vorteile für die Unternehmen darin, dass der Nachwuchs beobachtet werden kann und auch die Unternehmen Einblicke in die Schule als deren Lebenswelt erhalten können. Außerdem können auf diese Weise frühzeitig Kontakte mit Schülerinnen und Schüler geknüpft werden. Nicht unberücksichtigt bleibt natürlich auch der Faktor, dass die Unternehmen als attraktive Ausbildungsplatz- und Arbeitgeber auftreten. Heinz Zehnder (Straßenbau Zehnder GmbH) freut sich auch darauf, Jugendlichen die Berufe im Straßenbau vorstellen und näherbringen zu können. Dieser Berufsstand scheint nicht immer die Wertschätzung zu erhalten wie er es verdient hat. Die Firma Adolf Föhl GmbH & Co. KG, vertreten durch Jürgen Gerst, sieht ihre Verpflichtung darin, einen Beitrag zu leisten und den Jugendlichen zu zeigen, über was und wo sie sich informieren können. Mit ”an einem Strang ziehen” lässt sich die Rudersberger Bildungspartnerschaft in einem Satz beschreiben: Es geht letztendlich allen Seiten darum, Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu ermöglichen und zu erleichtern.
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